...wie wird dann die Stube glänzen...

Schönster Christbaumschmuck im Spiegel der Zeit

30.11.2002 - 2.2.2003

 

CS8

 

Die Sonderausstellung im Dachsaal präsentiert eine der schönsten und umfangreichsten Privatsammlungen von historischem Christbaumschmuck aus Österreich.
Das früheste schriftliche Zeugnis von einem geschmückten Weihnachtsbaum stammt aus dem Jahre 1419. Essbares wie Äpfel, Birnen, Oblaten, Nüsse, Lebkuchen und Zucker waren Jahrhunderte lang der übliche Christbaum-schmuck. Flittergold und Papierschmuck machten daraus einen besonders festlichen Baum.
Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich durch den Zeitgeist der jeweiligen Epoche der Christbaum-schmuck. In der Biedermeierzeit nahm der Baum schließlich die Form an, die auch heute noch gebräuchlich ist. Edle Christbaumspitzen, feinste Glaskugeln und Figuren sowie Lametta setzten sich in begüterten Familien durch.
Die Sonderausstellung zeigt in weihnachtlicher Atmosphäre einen kulturhistorischen Streifzug durch die Fülle und Bandbreite von Christbaumschmuck aus den letzten zwei Jahrhunderten. Die Objekte wurden in Österreich, Thüringen, dem Erzgebirge, in Böhmen und Russland erzeugt. Beginnend mit den kuriosen Oster- bzw. Weihnachtseiern aus dem frühen 19. Jh., welche auf eine Vermischung der beiden christlichen Feste weisen, geht es weiter mit den flauschigen Wattekrepp-Püppchen auf Schlitten und Skiern. Feinste silberne Jugendstilkugeln und gläserne Christbaumspitzen bis hin zu den bemalten Fliegenpilzen, Vögeln und anderes Getier aus dem frühen 20. Jh. stimmen den Besucher auf die Weihnachtszeit ein. 

 


 

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