Eheschließung im Ausland

Ob in Las Vegas oder in der Karibik, das sogenannte Wedding-Jetting ist bei vielen Leuten in. Auch die Reisebranche hat sich dieser Zeiterscheinung angenommen und bietet entsprechende Hochzeitsarrangements an.

 

Bei Ihren Vorbereitungen sollten Sie allerdings folgendes beachten:

 

Grundsätzlich werden in der Bundesrepublik Deutschland Ehen auch dann anerkannt, wenn sie im Ausland geschlossen wurden. Allerdings muss die Ehe dann in einer ortsüblichen Form geschlossen worden sein.

 

Manche Staaten werden von Ihnen ein sogenanntes Ehefähigkeitszeugnis verlangen, das Sie beim Wohnsitzstandesamt beantragen können. In einigen Ländern genügen Reisepass und internationale Geburtsurkunde.

 

Sie sollten sich daher rechtzeitig informieren, welche "Heiratspapiere" benötigt werden.

 

Auskünfte erhalten Sie von den Behörden des jeweiligen Landes. Das Deutsche Konsulat im jeweiligen Land wird Ihnen sicherlich auch behilflich sein.

 

Weiterhin sollten Sie beachten, dass ausländische Heiratsurkunden in Deutschland möglicherweise erst nach Anbringung einer Apostille bzw. Legalisierung durch die ausländischen Behörden oder das jeweilige Deutsche Konsulat anerkannt werden.

 

Auch zur Namensführung in der Ehe müssen häufig in Deutschland noch Erklärungen abgegeben werden, da die meisten Länder keine Wahlmöglichkeit kennen. Legen Sie daher nach Rückkunft Ihre Original-Heiratsurkunde mit einer Übersetzung (durch einen vor einem Deutschen Landgericht gerichtlich vereidigten Übersetzer) Ihrem Standesamt vor.

 

Grundsätzlich empfehlen wir, sich in Fragen der Anerkennung von Urkunden vor Ihrer Reise bei Ihrem Standesamt zu informieren.

 

Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung.

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