Geschichte der Musikschule

"Nachwuchs für die Sänger", so titelten die Zirndorfer Nachrichten am 09. Januar 1970, nachdem der Stadtrat die Einrichtung einer Musikschule per Sitzung vom 12. November 1969 befürwortet hatte. Die Leitung hatte damals "Lehrer Stahl von der hiesigen Volksschule".

Mit anfänglich 50 Sängerinnen und Sängern etablierte sich so eine Zirndorfer Kultureinrichtung, die bis heute zu den herausragenden in der gesamten Region zählt und die seither Tausenden von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und auch Seniorinnen und Senioren den Weg in die Musik geebnet hat. Die offizielle Bezeichnung "Sing- und Musikschule", die gemäß der Bayrischen Sing- und Musikschulverordnung das Angebot eines breiten Fächerkanons von der Früherziehung bis hin zur Profiausbildung auf nahezu allen Instrumenten und eine qualitativ hochstehende Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer impliziert, erhielt das Institut im Jahre 1987. Erstmals entstand dazu auch eine Satzung.

Heute unterrichten 16 Lehrkräfte um die 400 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen und das Spektrum reicht vom Akkordeon bis zum Zupfensemble. Heinrich Stahl (gestorben im Jahre 2014), langjähriger Leiter und Akkordeonspezialist, ging 2002 in den wohlverdienten Ruhestand und Werner Siebenhaar, bereits seit 1999 als Dirigent an der ortsansässigen Stadtjugendkapelle tätig, trat an seine Stelle.

Im Jahre 2003 zog die Schule vom bisherigen Quartier in der Grundschule Mühlstraße in die eigenen Räume im Fröbelhaus, die bis dahin einer Förderschule gedient hatten. Aus diesem Hause klingt es nun seit damals fröhlich in allen Tonarten, lustig und quirlig, klassisch und modern, solistisch oder im Ensemble oder Orchester. Die Welt der Musikschule ist bunt, sie ist eine Art Heimat für diejenigen, die Musik aktiv erleben wollen und hat die Pforten für alle geöffnet.

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