Dichtigkeitsprüfungen von Abwasserleitungen

 

Nach der aktuellen Entwässerungssatzung (Stand 25.10.2012) ist jeder Grundstückseigentümer verpflichtet, periodisch alle zum Grundstück gehörenden, erdverlegten und an die Kanalisation angeschlossenen Leitungen auf deren Dichtigkeit prüfen zu lassen. Betroffen sind alle öffentlichen und privaten Grundstücksentwässerungsanlagen.

 

Bis 31.12.2014 ist von allen Grundstückseigentümern, deren Grundstücksentwässerungsanlage sich in einem Wasserschutzgebiet befindet und/oder gewerbliches Abwasser in die öffentliche Kanalisation einleitet, zwingend ein Protokoll der Dichtigkeitsprüfung zu erbringen, sofern kein Nachweis über die Dichtigkeit seit 01.01.2006 vorliegt.

 

Die Dichtigkeitsprüfung umfasst die gesamte Anlage bis zum Hauptkanal, d.h. einschließlich Hausanschlusskanälen, Revisionsschächten und Grundleitungen des Mischsystems. Liegt ein Trennsystem vor, sind erdverlegte Schmutzwasserleitungen immer und Regenwasserleitungen nur innerhalb von Wasserschutzgebieten zu untersuchen.

In der Regel erfolgt die Dichtigkeitsprüfung mittels TV-Inspektion, d.h. durch die augenscheinliche Untersuchung eines Fachmanns mit Hilfe einer Schiebekamera.

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