Zirndorf sichert sich Auszeichnung beim ADFC-Fahrradklima-Test

Fahrradfreundlichkeit gewürdigt

Der Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) beurteilt die Fahrradfreundlichkeit deutscher Kommunen. Zirndorf sicherte sich in der Stadtgrößenklasse bis 50.000 Einwohner den dritten Platz der Kategorie „Aufholer“. Bürgermeister Thomas Zwingel nahm die Auszeichnung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin entgegen.

Titelbild FahrradfreundlichkeitMichael Deckbar

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (l.), und ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg (r.) zeichnen Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel für das hervorragende Abschneiden beim ADFC-Fahrradklima-Test 2016 aus.

Die Bedeutung des Radverkehrs hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen und immer mehr Menschen steigen, auch auf dem Weg zur Arbeit, auf das Fahrrad um. Selber in die Pedale zu treten ist gut für die eigene Gesundheit und schont das Klima. Deswegen ist auch die öffentliche Hand bemüht, das Fahrradfahren für die Bürger so attraktiv als möglich zu gestalten.

Der ADFC befragte im vergangenen Jahr die deutschen Radfahrer bereits zum siebten Mal zum Thema Fahrradfreundlichkeit. Es handelt sich nach Auskunft des Verkehrsclubs dabei um die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und gilt als „Kundenbarometer“ der deutschen Radfahrer. Die Ergebnisse der Umfrage wurden am 19. Mai im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin präsentiert.

 

Zirndorf hat sich nach Einschätzung der hiesigen Radfahrer gegenüber dem ADFC-Fahrradklima-Test 2014 so stark verbessert, dass die Bibertstadt in der Kategorie „Aufholer“ den dritten Platz unter den Städten bis 50.000 Einwohner belegte.

 

Der Zirndorfer Radfahr-Beauftragte Ralf Klein führt diese Entwicklung auf die vielen Investitionen in den fahrradfreundlichen Ausbau der Bibertstadt zurück. Beträge in fünfstelliger Höhe werden jährlich für die Sanierung, Reparatur und Instandhaltung von Radwegen in den städtischen Haushalt eingestellt. Regelmäßig werden außerdem –  oftmals auch in interkommunaler Zusammenarbeit – neue Radwege errichtet. Fahrradschutzstreifen an Hauptverkehrsstraßen symbolisieren den Verkehrsraum für Radfahrer, bieten Komfort und Sicherheit und die Zirndorfer Service-Betriebe (SBZ) investieren viel Zeit und Mühe in etliche weitere Maßnahmen zum fahrradfreundlichen Ausbau – von der Öffnung so genannter „Umlaufgitter“ bei Unterführungen bis hin zur einheitlichen Beschilderung von Radwegen.

 

Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel ist stolz auf die fahrradfreundliche Entwicklung der Bibertstadt und das Ergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests 2016. „Die Auszeichnung ist umso wertvoller, als sie auf der Beurteilung der ortsansässigen Radfahrer beruht. Wir bauen unsere Radwege schließlich nicht für Abgeordnete und Funktionäre in Berlin, sondern für die Bürgerinnen und Bürger Zirndorfs! Es tut gut zu erfahren, dass unsere Bemühungen gewürdigt werden“, so das Stadtoberhaupt überwältigt.

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