Schulbustraining hinterlässt Eindruck

Am 19. September 2017 fand zum ersten Mal an der Grundschule 2 in Zirndorf ein Schulbustraining für alle Buskinder statt. Nachdem zum letzten Schuljahr die Schulbusbegleitung eingestellt wurde, kam es immer wieder zu Klagen sowohl von Seiten der Schüler als auch von Seiten der Busfahrer.

Deshalb schlug die DB Regio, unser Busunternehmer, am Beginn der großen Ferien ein Schulbustraining vor. Dieses wurde Mitte September dann umgesetzt. Die Schüler wurden, nach Jahrgangsstufen getrennt, unterrichtet. In einem 45-minütigen theoretischen Teil wurden ihnen mit Hilfe von Folien die einzelnen Zeichen im Bus erklärt und die Gefahren an der Bushaltestelle bewusst gemacht. Wesentlich beeindruckender war aber der praktische Teil. Hierzu wurden die Kinder auf das Gelände vor dem Bauhof gefahren. Mit Hilfe eines großen orangefarbenen Dreiecks konnten sie erkennen, wie groß der tote Winkel ist, indem der Busfahrer nichts sehen kann. Jedes Kind durfte sich auf den Fahrersitz setzen und in den Spiegel schauen. Alle Kinder stellten fest, dass sie von ihren Klassenkameraden nichts sehen konnten, obwohl sie wussten, dass die anderen Kinder außen neben dem Bus stehen.

Sehr anschaulich wurde ihnen auch demonstriert, welche Kräfte bei einer Vollbremsung auftreten. Dazu wurde der Bär Lotta auf die Rückbank des Busses gesetzt (Lotta war in etwa so groß und schwer wie ein Schulkind). Lottas Büchertasche stand vor ihr auf dem Boden. Dann fuhr der Bus ein Stück zurück, kam wieder nach vorne und führte mit Tempo 50 eine Vollbremsung durch. Erstens konnten die Kinder sehen, wie lange der Bus braucht, bis er steht und zweitens stellten sie fest, als der Busfahrer die Tür öffnete, dass Lotta in der Mitte des Busses lag und die Büchertasche sogar bis zum Busfahrer vor geflogen war.

 

GS2_BusTraining1 GS2_BusTraining2

 

Auch wie schwer ein Bus ist, wurde den Kindern sehr anschaulich mit einer rohen Kartoffel und einer vollen Trinkflasche demonstriert.

Leider konnten nicht alle Kinder am Schulbustraining teilnehmen, da nur ein Vormittag zur Verfügung stand.

Ich hoffe, dass dieses Training ein bisschen zur Sicherheit und zum gegenseitigen Verständnis beigetragen hat und danke der DB Regio für diese Aktion.

Es wurden aber nicht nur die Schüler trainiert, sondern auch die Busfahrer bekamen durch unsere Verkehrspolizisten eine Schulung.

 

 

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