Aktuelles

 

 

Vortrag zur Sonderausstellung

 „In voller Fahrt – Deckelbilder erzählen Geschichte“­

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war vielen Spielzeugherstellern bewusst, dass eine ansprechende Verpackung ihrer Produkte verkaufsfördernd ist. So wiesen sie ihre Grafiker an, künstlerisch gestaltete Farbbilder, die zum einen die Phantasie der Kinder anregen und zum anderen zum Kauf animieren sollten, anzufertigen.

In dem Vortrag zeigt der Leihgeber der aktuellen Sonderausstellung am Freitag, den 13. Juli ab 19 Uhr zahlreiche solcher Stücke verschiedener Hersteller aus der Zeit von 1920 bis 1970.

Häufig zeigen die Deckelbilder einen Schnellzug "in voller Fahrt" der von einer Dampflok gezogen wird. Doch auch die Neuentwicklungen der realen Vorbilder wie Stromlinienlokomotiven, E-Loks und Schnelltriebwagen finden sich auf Deckelbildern wieder. Ebenso futuristische Verkehrsmittel, die nie über das Entwurfsstadium hinauskamen. So zeichnen sie immer ein Bild ihrer Entstehungszeit, greifen häufig Meilensteine in der Geschichte der Eisenbahn auf und geben den jeweiligen Zeitgeschmack wieder. Zugleich erzählen sie Geschichten vom Reisen mit luxuriösen Expresszügen, von der beschaulichen Fahrt über Nebenstrecken, von Bahnhöfen, vom Rauch der Dampfloks, von wuchtigen amerikanischen Lokomotiven, aber auch vom Spielen mit der Eisenbahn.

 Grossansicht in neuem Fenster: Deckelbild Firma dressler 1950er Jahre

Grossansicht in neuem Fenster: Deckelbild der Firma Distler 1950er Jahre

 

Bildnis eines Musketiers
im 17. Jahrhundert
(© Erica Guilane-Nachez)
Aus einer zeitgenössischen Karte,
dem sog. Trexel-Plan, gehen das
Ausmaß des Lagers und umfangreiche
Details hervor

Albrecht von Wallenstein
(1583-1634) auf einem Porträt
von Ludwig Ferdinand Schnorr
von Carolsfeld (Heeresgeschichtliches
Museum, Wien)

"Erlebnisweg Wallensteins Lager"

Die Städte Stein, Zirndorf und Oberasbach wollen Wallensteins Lager in einem gemeinsamen Projekt erlebbar machen.

 

Vor 400 Jahren, im Jahre 1618, brach ein Krieg aus, der weite Teile Deutschlands zermürbte und einen großen Teil der Bevölkerung auslöschte. Der 30-jährige Krieg warf Deutschland massiv zurück. Ganze Landstriche waren menschenleer und wurden erst Jahre später neu bevölkert.

Einer der wichtigsten historischen Schauplätze dieses Krieges befindet sich auf dem heutigen Gebiet der Städte Zirndorf, Oberasbach und Stein. Dort entstand auf Befehl von Albrecht von Wallenstein im Jahre 1632 eines der weltweit größten befestigten Heerlager. 50.000 Soldaten und 15.000 Pferde waren damals in "Wallensteins Lager" untergebracht. Hinzu kam ein Tross von weiteren rund 30.000 Menschen: Familien, Händler, Gaukler und auch Prostituierte, die ebenfalls im Lager untergebracht waren. Die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal, im Lager herrschten Krankheiten und Hunger.

Wallensteins Kontrahent, der Schwedische König Gustav II. Adolf, hatte sich in Nürnberg verschanzt. Mit seinem Lager wollte Wallenstein die schwedischen Truppen blockieren - mit Erfolg. Gustav Adolf versuchte aus seiner Blockade auszubrechen und mit der Schlacht an der Alten Veste Zirndorf zurückzuschlagen. Doch der Versuch misslang. Zurück blieben zwei Truppen, die nach einer unentschieden geendeten Schlacht Verluste einbüßen mussten.

Schnell zeigten sich weitere Schattenseite des gigantischen Lagers: Die Soldaten plünderten die Dörfer rund um das Lager und fielen wie Heuschrecken in die Region ein.

Das damalige Lager mit all seinen Facetten erlebbar zu machen, ist das gemeinsame Anliegen der Städte Stein, Zirndorf und Oberasbach. Dafür sollen entlang eines Weges rund um das Lager verschiedene Stationen errichtet werden, die auf Besonderheiten hinweisen, zum Mitmachen animieren oder über verschiedene Medien wichtige Informationen vermitteln.

Die Projektsteuerung liegt bei der Stadt Stein. Alle Fäden laufen deshalb bei Nicola Kemmer zusammen, die die Gesamt-Koordination für alle drei Kommunen übernommen hat.

 

Kontakt:
Nicola Kemmer
Hauptstraße 56
90547 Stein
Tel. 0911 / 68 01 - 11 19
E-Mail n.kemmer(at)stadt-stein.de

 

"Erlebnisweg Wallensteins Lager" - Unterzeichnung der Zweckvereinbarung im Museum

Am 09. Januar 2018 unterzeichneten im Zirndorfer Museum Zirndorfs Erster Bürgermeister Thomas Zwingel, Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber und Steins Erster Bürgermeister Kurt Krömer die Zweckvereinbarung für den „Erlebnisweg Wallensteins Lager“. Förderung erhält das Projekt aus dem LEADER-Programm 2014/2020. Als Vorsitzender des LEADER-Fördervereins im Landkreis war Landrat Matthias Dießl und als Konzeptgeber Prof. Gerd Aufmkolk anwesend.

Auf dem Gebiet der heutigen Städte Zirndorf, Oberasbach und Stein erstreckte sich im Dreißigjährigen Krieg eines der größten Feldlager der Militärgeschichte. Albrecht von Wallenstein ließ das 16 Kilometer umfassende Lager im Juli 1632 in Form eines lang gestreckten Vierecks errichten. Vom 17. Juli bis zum 23. September lebten dort rund 80.000 Menschen. Die drei Kommunen haben sich mit dem Projekt das gemeinsame Ziel gesetzt, diesen bedeutenden Abschnitt in der europäischen Geschichte für alle einheimischen und auswärtigen Interessierten auf zeitgemäße Art und Weise anschaulich zu machen.

Beitrag über die Unterzeichnung der Zweckvereinbarung vom Franken Fernsehen:

Wallensteins Lager soll wieder aufleben

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Grossansicht in neuem Fenster: Unterzeichnung der Zweckvereinbarung

 

 Grossansicht in neuem Fenster: Die neue Leseecke für Kinder im Museum

Neue Leseecke für Kinder im Museum

Mit Unterstützung der Stadtbücherei konnte neben der Spiel- ecke im Erdgeschoss eine kleine Leseecke einrichtet werden, in der Kinder gemütlich in Bilder- und Lesebüchern schmökern können!
Herzlichen Dank an das Büchereiteam!

 

Mit dem Smartphone durchs Museum!

Das Zirndorfer Museum wartet mit einer interessanten Neuerung auf. Ab sofort können Besitzer von Smartphones ihren Museumsbesuch selbst mitgestalten. Denn an einigen Objekten wurden QR-Codes angebracht.
Diese können mit dem Handy abgescannt werden und bieten ergänzend akustische oder visuelle Eindrücke zu verschiedenen Gegenständen und Themen. So sieht man z.B. einen Kreisel oder ein Karussell in Bewegung oder hört, welch seltsame Töne über 50 Jahre alte Zirndorfer Blechtröten von sich geben können.
Bei der Geschichte Zirndorfs während des 30jährigen Krieges, die im Obergeschoss des Museum thematisiert ist, lassen verschiedene Geräuschkulissen noch eindringlicher erahnen, wie grausam dieses Ereignis im Sommer 1632 sich in die Seele der Bevölkerung eingeschnitten hat.
Gerade die jüngeren Museumsbesucher, die ihr Handy meistens griffbereit haben, werden diese Vermittlungsergänzungen sicher gerne nutzen.

Grossansicht in neuem Fenster: Neu: QR-Codes im Museum

 

Grossansicht in neuem Fenster: Ebike

E-biker willkommen!

"E-biker willkommen" heißt es im Städtischen Museum Zirndorf.
Denn wer mit seinem Elektrofahrrad kommt, kann während des Museumsbesuches seinen Fahrrad-Akku aufladen. Mit diesem Angebot reagiert das Museum auf den neuesten Fahrradtrend, denn das E-bike erfreut sich wachsender Beliebtheit.

 

Reiseführer mit tollen Tipps für einen Ausflug entlang der Deutschen Spielzeugstraße

Die Deutsche Spielzeugstraße ist eine Reiseroute durch Orte in Thüringen und Franken, deren Gemeinsamkeiten in der Tradition der Spielzeugherstellung besteht.

Auf ca. 300 km zwischen Erfurt und Nürnberg führt die Spielzeugstraße nicht nur durch bedeutende Orten der Spielzeugherstellung. Entlang der Stecke gibt es auch zahlreiche weitere Attraktionen zu entdecken.
Jetzt hat der Verein "Die Deutsche Spielzeugstraße e.V." einen Reiseführer  zur Spielzeugstraße herausgegeben. Auf mehr als 200 Seiten erfährt man viel Wissenswertes über die Spielzeugstraße und erhält Informationen und Adressen der auf dem Weg liegenden Museen, Erlebniswelten, Spielzeugfirmen und Gastronomiebetriebe.

Ergänzend zum Reiseführer gibt es einen Faltplan, der kostenlos von den Spielzeugstraßen-Mitgliedern, wie z.B. dem Städtischen Museum, an interessierte Gäste überreicht wird. Er enthält neben einer Routenkarte auch Informationen zu den wesentlichen Attraktionen und beinhaltet aktuelle Veranstaltungshinweise.

 

Der Reiseführer ist im Städtischen Museum und in der Tourist Information für 14,90 Euro erhältlich.

Grossansicht in neuem Fenster: Reiseführer der Deutschen Spielzeugstrasse

 

Entdeckerpass der Metropolregion Nürnberg

 

Wir machen mit!

Entdecken Sie die Metropolregion Nürnberg!

 

Ob Einheimische oder Besucher: Die Metropolregion Nürnberg hat für Entdecker jeden Alters und jeder Herkunft wahre Freizeitschätze zu bieten. Ob Gemeinschaftserlebnis, Action oder anspruchsvoller Kunstgenuss - in der Region zwischen Weißenburg im Süden, Hof im Norden, Kitzingen im Westen und Weiden im Osten ist unendlich viel geboten. Der EntdeckerPass ist der Schlüssel zu dieser Region. Denn mit dem EntdeckerPass stehen Ihnen ein Kalenderjahr lang die Türen zu besonders interessanten Einrichtungen offen!

EntdeckerPass-Besitzer dürfen derzeit einmal im Jahr zahlreiche Freizeiteinrichtungen, wie das Zirndorfer Museum kostenfrei oder deutlich ermäßigt nutzen, fahren einen Tag im Kalenderjahr mit der VGN umsonst und profitieren darüber hinaus auch noch von interessanten Spezialvergünstigungen (z.B. Essensgutscheinen u.ä.).

 

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