Karin Blum

Zeichnungen und Collagen

20. März bis 16. Mai 2004

 

kb7Die regional bekannte Nürnberger Künstlerin Karin Blum lässt in ihren Werken persönliche Lebenserfahrungen, Traumwelten und Themen der Mythologie miteinfließen. Sie können als symbolhafte Erlebnisfelder betrachtet werden, in denen sich die Welt der Dinge und die Innenwelten der Künstlerin durchdringen.

Gezeichnete oder aus farbigem Papier ausgeschnittene,

rätselhaft wirkende Wesen und Gesichter fixieren den Betrachter. Er entdeckt zwar immer wieder Bekanntes wie z.B. Körperformen, Kreuze, Blüten, Blätter und Fahnen, es gelingt jedoch nicht die Bilder auf den ersten Blick zu entschlüsseln. Mit gewissenhafter Genauigkeit komponiert die Künstlerin zarte Bleistiftzeichnungen, Zitate, Papierstücke u.v.m., wobei nichts dem Zufall überlassen ist. Bedingt durch den collagenhaften Bildaufbau und infolge der orakelhaften Titel und Bildinhalte entziehen sich die Werke Karin Blums einer allzu schnellen Interpretation.

 


 

KKarin Blumarin Blum wurde 1947 in Gunzenhausen geboren. Nach einer Ausbildung zur Bauzeichnerin studierte sie von 1968 bis 1974 Malerei und freien Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Es folgten Auslandstipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes für Paris und London sowie ab 1977 ein Dozentenlehrauftrag am Bildungszentrum der Stadt Nürnberg.

Seit 1980 arbeitet Karin Blum in nebenberuflicher Tätigkeit als Kunsttherapeutin am Bezirkskrankenhaus Bayreuth. 1981 erhielt sie den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Nürnberg und 2003 den Anerkennungspreis der Nürnberger Nachrichten.

 


 

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