Erleben Sie die Geschichte Zirndorfs bei einer unserer

drei Museumsführungen: 

 

I. Von Freud und Leid der Spielzeugwelt

Zirndorfer Blechspielzeugherstellung aus verschiedenen Blickwinkeln 

Das Klappern von Blech war wohl eines der häufigsten Geräusche, das man in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in vielen Hinterhöfen von Zirndorf hören konnte. Denn die Blechverarbeitung war nahezu 100 Jahre lang die wichtigste Erwerbsquelle in der Bibertstadt.

Die Führung in der bunten Blechspielzeugsammlung des Zirndorfer Museums bietet einen Einblick in die Entstehung dieses Gewerbes. Es wird Blechspielzeug vorgeführt, das rund 100 Jahre als „Stolz und Exportschlager der Zirndorfer Spielzeugindustrie" galt, wie das Knatterboot, die Schlotter oder der Brummkreisel.

Bei diesem Rundgang kann so manch einer ein Spielzeug aus seinen Kindertagen wiederentdecken.

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Grossansicht in neuem Fenster: Blechspielzeug aus Zirndorf

 

Grossansicht in neuem Fenster: Das Anprobieren eines Harbisch während einer Wallensteinführung im obergeschoss des Museums

 

Grossansicht in neuem Fenster: Teilnehmer einer Wallensteinführung im Obergeschoss des Museums

II. Zirndorf im Jahr 1632 - für einen Augenblick im Mittelpunkt der europäischen Geschichte *

Interessante Führung durch das Obergeschoss des Museums

"Albrecht von Wallenstein", "König Gustav II. Adolf von Schweden" und "die Schlacht an der Alten Veste" verbinden bis heute den Namen Zirndorfs mit dem Dreißigjährigen Krieg.

Die Geschichtsführung berichtet über dieses dunkle Kapitel der Zirndorfer Lokalgeschichte, über die kriegerische Begegnung im Jahr 1632 zwischen Oberbefehlshaber Wallenstein und dem Schwedenkönig an der Alten Veste und schildert die Kriegswirren sowie das strategische Vorgehen der Gegner.

Die schwedischen Truppen, die in Nürnberg lagerten, griffen die Stellungen der katholischen Liga in Zirndorf und Umgebung an. Wallenstein hatte dort ein riesiges Feldlager von rund 16 km Umfang errichten lassen. In dieser Lagerstadt lebten rund 50.000 Söldner sowie ein Begleittross von ca. 30.000 Menschen.

Die Führung gibt einen Einblick in das Leben im Heerlager und über die verheerenden Auswirkungen auf das Leben der Zirndorfer Bevölkerung.

 

  

III. Museum Spezial

„Museum Spezial“ oder Wie aus einem alten Haus ein Museum wurde!

Bei dieser Führung werden nicht etwa nur trockene Zahlen oder historische Zusammenhänge vorgetragen. Vielmehr bietet dieser ungewöhnliche Rundgang durch das schöne Fachwerkhaus Blicke hinter die Kulissen der Museumsarbeit. Er beleuchtet auch die Frage, wie vor 20 Jahren aus dem alten Haus ein Museum wurde.

Warum brauchen wir überhaupt Museen und warum sind Sammler für die Gesellschaft wichtige Zeitgenossen? Wie kommen Ausstellungen zustande? Wie werden die Exponate verwaltet? Diese und viele andere museumsspezifische interessanten Aspekte werden erläutert. Natürlich kommen dabei auch die inhaltlichen Besonderheiten des Zirndorfer Museums zur Sprache, denn die beiden ständigen Schausammlungen dokumentieren lokale Begebenheiten.

Ein interessanter Mix aus vielen Warum und Wie! Die Antworten gibt es bei dieser aufschlussreichen Führung.

 

 

Radiogeschäft 1970

 

Grossansicht in neuem Fenster: Museum Zirndorf Neue Führung

 

 

 

Die Dauer der Museumsführungen beträgt ca. 1½ Stunden.
Die Teilnehmerzahl für die offenen Museumsführungen ist begrenzt. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Gebühr für Gruppen bei gebuchten Führungen beträgt 60 Euro sowie 2 Euro erm. Eintritt für Erwachsene /
1 Euro erm. Eintritt für Kinder. Außerhalb der Öffnungszeiten sowie an Sonn- und Feiertagen 75 Euro.
Nähere Angaben hierzu finden Sie in der Rubrik Eintrittspreise.

 

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