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Greife lieber zu Herrn Walz
Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an eine legendäre Zigarettenwerbung erinnern, die mit dem Satz „Wer wird denn gleich in die Luft gehen – greife lieber zur…“ Furore machte. Heute, in weitestgehend nikotinfreien Zeiten brauchen wir andere Ventile. Eins davon machte unlängst im Rahmen des städtischen Kulturprogramms der Bibertstadt Zirndorf im wohl gefüllten großen Saal der Paul-Metz-Halle halt und unterhielt das begeisterte Publikum mit organisierten Ausrastern. Die Rede ist von Matthias Walz, dem „bösen Mann am Klavier“, der sich im Rahmen des gleichnamigen Programmes einmal so richtig aufregen konnte.
Viele Grüße aus Veitshöchheim
Bekanntes und Neues hatte der Star der Sendung „Fastnacht in Franken“ zu bieten, prominente Gäste via Einspielung stets dabei, so kennt und liebt man den eigentlich sehr sympathischen und auf dem Klavier hochbegabten Comedian, ein Garant für Lachsalven und treffsichere Pointen. Wobei an der einen oder anderen Stelle durchaus ein Teleprompter für das Publikum gut gewesen wäre, der Ironie auch als solche ankündigt. Walz beherrscht es nämlich hervorragend, Dinge erst einmal so anzusprechen, dass man sich kurz fragt: „Was hat er denn da gesagt?“, um es im Anschluss zu persiflieren und mit bissiger Feder zu goutieren. Er betrachtet in dieser Manier sogar durchaus das eigene Umfeld in Sachen Comedy und da ist das Feld bekanntermaßen groß gesteckt. An bekanntem Schlagerstoff wie „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ oder „Santa Maria“ arbeitet sich Walz zur Begeisterung der Anwesenden ebenso ab wie an Hubert Aiwanger und Genossen.
Umjubelte Zugaben
Dank euphorischem Feedback lässt sich der überaus aktive Bühnenstar - der in seinem eigenen Promotext ankündigt, dass er wie der Nikolaus sei: Man freut sich auf ihn, hat aber immer auch ein bisschen Angst, was da wohl auf einen zukommt - denn auch zu einigen Zugaben hinreißen. Das garantiert ihm Standing Ovations, Ergebnis: Auf den Punkt getroffen, die Gäste verlassen hochamüsiert den Saal, verabschiedet mit Walz` Worten: „Bleibt friedlich und freundlich und kommt gut nach Haus, servus, baba – aus.“








