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Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!
Ausgelassene Stimmung, fröhliche Gesichter und viele schöne Gespräche begleiteten auch heuer wieder den „Tag der älteren Generation“, den die Stadt Zirndorf seit Jahrzehnten im großen Saal der Paul-Metz-Halle alljährlich abhält. Die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung stemmen diesen vergnüglichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Zirndorf, die zuständige Pädagogin letzterer Susanne Hüske war sichtlich begeistert vom Einsatz „ihrer Kinder“.
A weng frängisch
Charly Fischer und die Frankenbänd unterhielten den voll besetzten Saal mit bekannten fränkischen Schmankerln wie das „Gostenhofer Gergla“ und lockeren Sprüchen, die beim Publikum sehr gut ankamen. Danach präsentierte sich das Akkordeonorchester der Städtischen Sing- und Musikschule unter der Leitung von Christian Barthel, ein Novum beim „Tag der älteren Generation“. Die Premiere ist aber gut gelungen, die 14 Akkordeons spielten sich schnell in die Herzen der mitsingenden Seniorinnen und Senioren. Den Abschluss gestaltete traditionsgemäß die Zirndorfer Stadtjugendkapelle unter der Leitung von Werner Siebenhaar, vom Frankenlied-Marsch bis zum Rock-Konzert war da für jeden etwas dabei.
Die Dreistelligkeit erreicht
Da staunte das Zirndorfer Stadtoberhaupt Thomas Zwingel bei einer seiner letzten Amtshandlungen nicht schlecht, als auf seine eher ironisch gemeinte Anfrage, ob denn eine Bürgerin oder ein Bürger die Dreistelligkeit im Alter bereits erreicht hätte, tatsächlich ein Finger in den hinteren Reihen hochging. Erich Keith zählt unglaubliche 103 Lenze, Annelie Dollansky steht ihm aber in fast nichts nach, mit 99 Jahren ist die rüstige Rentnerin immer noch sehr aktiv dabei. Beide erhielten Geschenke der Stadt, ein Geschenk ist aber auch der ganze Seniorentag, sowohl für diejenigen, die ihn gestalten als auch für diejenigen, die ihn genießen.













