Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Zirndorfs Weg zur klimaneutralen Zukunft
Die Stadt Zirndorf hat sich das Ziel gesetzt, bis spätestens 2045 klimaneutral zu werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, bündeln wir Maßnahmen in den Bereichen Energieversorgung, Mobilität und Bewusstseinsbildung.
Ziel: Netto-Null CO₂-Emissionen bis 2045
Wirkungsfelder: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, klimafreundliche Mobilität, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
Meilensteine:
- 2015: Der Landkreis Fürth hat ein erstes Klimaschutzkonzept erstellt.
- 2022: Dieses Konzept wurde als „Nachhaltigkeitsstrategie“ weiterentwickelt.
- 2024: Die Stadt Zirndorf hat ihre eigene kommunale Wärmeplanung fertiggestellt.
Kommunale Wärmeplanung (KWP)
Im Jahr 2024 wurde die kommunale Wärmeplanung der Stadt Zirndorf abgeschlossen. Sie bildet eine zentrale Säule unserer Klimaschutzstrategie – für eine nachhaltige Wärmeversorgung und als Wegweiser zur Klimaneutralität.
Die Planung zeigt auf, wie wir unsere Gebäude zukünftig klimafreundlich beheizen können und ergänzt zugleich die bestehende Klimaschutzstrategie des Landkreises Fürth.
Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung in Zirndorf finden Sie: http://zirndorf.de/waermeplanung
Einbettung in die Landkreisstrategie
Die Stadt Zirndorf setzt sich engagiert dafür ein, die Bereiche „Klimaschutz und Energie“ aus der Nachhaltigkeitsstrategie des Landkreises Fürth konkret und vor Ort umzusetzen.
Bereits seit 2022 entwickelt der Landkreis sein Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2015 konsequent weiter und verfolgt das Ziel, die CO₂-Emissionen gemäß dem Bundesklimaschutzgesetz bis 2030 deutlich zu reduzieren – um rund 65 %. Im Fokus stehen dabei insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Maßnahmen in den Bereichen Wärme und Verkehr.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landkreises Fürth.
Ihre Klimaschutzmanagerin vor Ort
Als zentrale Ansprechpartnerin begleitet Cristina Dall’Ozzo den kommunalen Klimaschutz – von der Wärmeplanung bis zu kreativen Bürgerprojekten.
Haben Sie Ideen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge für gemeinsamen Klimaschutz!


Zirndorf wird für langjähriges Engagement im Klimaschutz geehrt

Klima-Bündnis vergibt Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft
Im Jahr 2023 feiert Zirndorf 25 Jahre Mitgliedschaft im Klima-Bündnis, dem größten europäischen Städtenetzwerk für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz.
In Anerkennung dieses Jubiläums hat Bürgermeister Thomas Zwingel nun eine digitale Urkunde erhalten, die die langjährige Arbeit getreu dem Leitbild „Für lokale Antworten auf die globale Klimakrise“ auslobt.
„Mit dem einstigen Beschluss zum Beitritt zum Klima-Bündnis hat Zirndorf bereits vor über zwei Jahrzehnten Weitsicht und Verantwortung in Sachen Klimaschutz bewiesen. Und die Bibertstadt ruht sich nicht auf ihren Erfolgen aus - nicht ohne Grund, wird auch in Zirndorf derzeit ein Klimaschutzmanager installiert“, erklärt Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel.
Hinter dem Klima-Bündnis stehen fast 2.000 Mitgliedskommunen aus über 25 europäischen Ländern. Das Netzwerk verbindet einen lokalen Ansatz mit globaler Verantwortung und bietet Mitgliedern konkrete Unterstützung im kommunalen Klimaschutz, wie Instrumente zum CO2-Monitoring oder Kampagnen Mobilität, Energieeffizienz und Ressourcennutzung. Zudem setzt sich das Netzwerk für die Interessen seiner Mitglieder auf nationaler und europäischer Ebene ein, um den kommunalen Klimaschutz auch politisch zu stärken.
Weitere Informationen auf klimabuendnis.org
Investition in Energieeffizienz
Weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Zirndorf auf energieeffiziente LED-Technik
Die Stadt Zirndorf beabsichtigt im Haushaltsjahr 2021 in den Hauptverkehrsstraßen Nürnberger Straße, Wallensteinstraße, Albert-Einstein-Straße, Bahnhofstraße und Paul-Metz-Straße die vorhandene Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Leuchten umzurüsten. Insgesamt sollen 115 Leuchten ausgetauscht werden.
Dadurch werden rund 29.000 Kilowattstunden pro Jahr eingespart, was einer Verbrauchsreduzierung von ca. 67 % gegenüber der jetzigen Beleuchtung entspricht. Für den Klimaschutz bedeutet dies eine langfristige Einsparung von 341 t CO2.
Die Maßnahme wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationale Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.PTJ.de

