So war es damals: Stadt Zirndorf

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So war es damals

In der Übersicht

In unserer Rubrik „Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals" wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, teilzunehmen und nachzusehen was unsere Stadt damals bewegt hat. Dies können ganz unterschiedliche Dinge, wie z. B. festliche Aktivitäten, aber auch größere Baumaßnahmen oder wichtige Personen sein. Lassen Sie sich überraschen, wir werden hier eine regelmäßige Ergänzung vornehmen. Die Aufnahmen stammen ausschließlich von unserem Stadtfotografen Werner Schieche, bei dem auch die Rechte zu diesen Fotos liegen.

Faschingsausklang am Marktplatz 5. Februar 1994

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Ein kräftiges „Cyri Aha“ gab es noch einmal zum Abschluss der Fosernacht 1994 am Zirndorfer Marktplatz.

Mit Prinzenpaar, Hofdamen, Elferrat und allen Garden sorgte die Faschingsgesellschaft „Cyrenesia“ für die richtige närrische Stimmung unter den Bibertstädtern, die sich in großer Anzahl auf dem „Plärrer“ eingefunden hatten.

Die Garden präsentierten noch einmal ihre Tänze und der strahlende Sonnenschein sorgte trotz klirrender Kälte zusätzlich für gute Laune.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).

Sturm aufs Rathaus am 8. Januar 1994

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Bürgermeister Virgilio Röschlein übergab am Dreikönigstag 1994 die neue Zirndorfer Kunsteisbahn, im Freibadgelände, offiziell ihrer Bestimmung.

Mit dem Sturm aufs Rathaus übernahm die Zirndorfer Faschingsgesellschaft „Cyrenesia“ die Regentschaft in der Bibertstadt für die närrische Zeit.

Die Stadtoberen fügten sich aber ohne großen Widerstand in ihr Schicksal, gehört die „Machtübernahme“ durch die Narren schon zum bewährten Ritual in der Stadt.

Mit ihrem Prolog in Gedichtform ließen Rosi I. und Jürgen I. keinen Zweifel, dass es den Zirndorfern in der Zeit ihrer Herrschaft an nichts fehlen wird.

So konnte Bürgermeister Virgilio Röschlein beruhigt den Stadtschlüssel an die Prinzessin übergeben, die sich dafür artig mit einem Küsschen bedankte. Überhaupt hatte das Stadtoberhaupt mit seinem Sturz bei der Einweihung der Kunsteisbahn reichlich „Munition“ geliefert und musste sich deswegen einiges anhören.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).

Eröffnung der Eisbahn am 6. Januar 1994

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

 Bürgermeister Virgilio Röschlein übergab am Dreikönigstag 1994 die neue Zirndorfer Kunsteisbahn, im Freibadgelände, offiziell ihrer Bestimmung.

Ein buntes Showprogramm stimmte die zahlreichen Besucher auf das Eislaufen ein. Höhepunkt des Programms war zweifelsohne der Auftritt der fünfmaligen deutschen Meisterin Claudia Leistner, die auf der Bahn einen beeindruckenden Schaulauf zeigte. Zum Abschluss der Feier demonstrierten die Bambini des EHC 80 Nürnberg das Eishockeyspielen. Danach hieß es „Eislauf für alle“. Viele Zirndorfer, so auch Virgilio Röschlein, der sich bei einem Sturz auf dem Eis nicht unerheblich verletzte, hatten ihre Schlittschuhe mitgebracht.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).

Weihnachtsmarkteröffnung am 26.11.1993

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Großer Auftrieb herrschte zur feierlichen Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Partnerschaftsplatz in Zirndorf.

Bei klirrender Kälte lauschten viele Besucher den Worten von Christkind Kathrin Winkler und Bürgermeister Virgilio Röschlein, die anschließend gemeinsam das leckere Turmgebäck an die Kinder verteilten.

Für den musikalischen Rahmen sorgten die Stadtjugendkapelle und die Sing- und Musikschule.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).

Zustand der Bahnanlagen zur Jahreswende 1993/1994

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Während Anfang der 1980er-Jahre die Untertunnelung des Bahngeländes, die den schienengleichen Bahnübergang Fürther Straße ersetzte, schon abgeschlossen war, stand die westliche Bahnhofstraße in Richtung Weiherhof noch vor großen Baumaßnahmen. Doch die Vollendung all dieser Maßnahmen sollte noch viele Jahre dauern  .

Wer kann sich heute noch daran erinnern, wie es an der Ausfahrt des Bahnhofs in Richtung Weiherhof aussah? Die Jüngeren kennen diesen Zustand vermutlich nur noch aus Erzählungen oder von Bildern.

Damals galt noch das geflügelte Wort von der „Zirndorfer Straßenbahn“ was ja im Anbetracht der seinerzeitigen Zustände nicht von der Hand zu weisen war.

Zuerst musste der Zug die Straße vor dem Baywa-Lagerhaus auf die andere Seite hin queren, was vom „Zirndorfer Fahnenschwenker“ bei Wind und Wetter abgesichert werden musste. Dann kamen unmittelbar danach die Bahnübergänge Kleinstraße, Rotestraße und Burgfarrnbacher Straße. Hier konnte der Zug nur im Schritttempo und unter ohrenbetäubendem Pfeifen die Strecke befahren. Waren doch auf ein paar Hundert Meter gleich vier Bahnübergänge zu passieren. Trotz dieser Schutzmaßnahmen gab es im Laufe der Jahre immer wieder Unfälle, bei dem Kraftfahrzeuge dem Zug in die Quere kamen. Nicht zu vergessen, die weiteren Bahnübergänge Ohmstraße – auch hier mit „Fahnenschwenker“ abgesichert – und Weiherhofer Weg, wo sich trotz der Sicherungsmaßnahmen auch hier immer wieder Unfälle ereigneten.

Die meisten Gebäude, die noch auf den alten Aufnahmen zu sehen sind, sind schon lange abgerissen, wie z. B. das alte Baywa-Lagerhaus, oder auch die ehemaligen Lagerhallen der Brauerei. Auf diesem Gelände befanden bzw. befinden sich der REWE-Markt (mittlerweile nach Vergrößerung in die Albert-Einstein-Straße umgezogen), ein Bekleidungsdiscounter (jetzt Fitnesscenter) und die Geschäftsstelle der AOK. In diesem kurzen Bereich hat sich das Stadtbild wirklich nachhaltig gewandelt und ist hier kaum mehr wieder zu erkennen.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).

Zirndorfer Kärwa vom 20.-24. August 1993

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Wieder stand der farbenprächtige Kirchweihzug, der Tausende von Gästen auf die Straßen lockte, im Mittelpunkt des Interesses.

Mit bunten Trachten und Kostümen und festlich geschmückten Wagen waren es vor allem die Vereine, die für das besondere Flair der Kirchweih sorgten.

Bürgermeister Virgilio Röschlein durfte sich wieder über zahlreiche Präsente freuen, die ihm überbracht wurden. Viele Freunde aus den Partnergemeinden konnte er in der Bibertstadt willkommen heißen, als er nach dem Festumzug auf dem Marktplatz die Kärwa offiziell eröffnete.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).

Altstadtfest vom 11.-13. Juni 1993

Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Zu Beginn des Altstadtfestes auf dem Zirndorfer Partnerschaftsplatz öffnete der Wettergott leider kräftig seine Schleusen, abschrecken ließen sich die Zirndorfer davon aber nicht.

Ohne Regen und bei merklicher Kühle ging es in den zweiten Tag. Die Stadtkapelle brachte einen bunten Melodienreigen mit bekannten Filmmusiken und Gershwin-Kompositionen, die Musikschule verlegte sich auf volkstümliche Weisen.

Eine ganz andere Seite zog dann noch „Harmonica Vocalis“ mit A-cappella-Gesang auf und bald gab es kein freies Plätzchen mehr.

Höhepunkt des Altstadtfestes war aber der Sonntag bei dem nach dem Frühschoppen mit dem Original Bibert-Express der Andrang auf dem Partnerschaftsplatz einsetzte. Einen Auftritt hatten seinerzeit auch die jungen aufstrebenden Komödianten Volker Heißmann und Martin Rassau von der Kleinen Komödie Nürnberg die mit „Nämbärcher Alldoochsgschichtn“ für Lacher sorgte.

Endgültig waren dann die letzten Plätze im Altstadtbetrieb besetzt, als die Saitenspinner ihren Auftritt hatten und die Besucher musikalisch verwöhnten.

Text und Bilder: Werner Schieche

Hinweis: Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass das entsprechende Foto veröffentlicht ist, bitten wir um einen kurzen Hinweis (Telefonnummer: 0911 9600-152 oder Telefonnummer: 0911 9600-207).