Fahrradfreundliches Zirndorf: Stadt Zirndorf

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Fahrradfreundliches Zirndorf

Fahrradstadt Zirndorf

Nachstehen finden Sie alles Wichtige über den Radverkehr in Zirndorf. 

Radschnellverbindung Nürnberg - Stein - Oberasbach - Zirndorf

Alle Informationen zur geplanten Radschnellverbindung Nürnberg - Stein - Oberasbach - Zirndorf finden Sie hier.

Neue Fahrrad-Servicestation für Zirndorf

Im Rahmen des Rad-Aktionstages am 12. Mai 2023 konnte Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel die neue Fahrrad-Servicestation im süd-östlichen Bereich des Stadtparks einweihen. Von der Luftpumpe mit Adapter für alle Ventiltypen über verschiedenste Schraubendreher und Schlüssel bis hin zu Reifenhebern, verfügt die Servicestation über alle wichtigen Reparaturwerkzeuge. An der neuen Reparaturstation können übrigens nicht nur Fahrräder, sondern auch Kinderwägen und Rollstühle repariert werden.

Neben der Servicestation fließt außerdem frisches Trinkwasser aus einem Trinkbrunnen. Besonders praktisch dabei: Der Trinkbrunnen kann sowohl zum Befüllen von Trinkflaschen, als auch als direkter Durstlöscher genutzt werden.

Zwei neue Fahrradabstellanlagen für Zirndorf

Ein weiterer Beitrag zu mehr Fahrradfreundlichkeit

Im Rahmen der Feierstunde anlässlich der Stadtradeln-Aktion 2022 wurden Anfang September die beiden neuen überdachten Fahrradabstellanlagen an der Paul-Metz-Halle und an der Bibertsporthalle offiziell vorgestellt.

Die Zirndorfer Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen sich künftig über gleich zwei überdachte Fahrradabstellanlagen mit je einundzwanzig Stellplätzen nahe der Paul-Metz-Halle freuen. Eine Abstellanlage befindet sich auf dem Parkplatz der Paul-Metz-Halle in der Volkhardtstraße, die andere nur wenige Meter entfernt vor der städtischen Bibertsporthalle in der Schwalbenstraße.

Auf dem Weg zur offiziellen Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune haben die Verantwortlichen bei der Planung natürlich besonderen Wert auf ADFC zertifizierte Radeinstellungen gelegt. Das bedeutet, dass zwischen den eingestellten Fahrrädern bestimmte Mindest-Abstände eingehalten werden, was den Radfahrern deutlichen Komfort bietet und die Nutzung besonders attraktiv macht.

„Die Paul-Metz-Halle zieht mit ihren öffentlichen und privaten Veranstaltungen regelmäßig zahlreiche Besucher aus nah und fern an und ist damit der perfekte Standort für eine Fahrradabstellanlage dieser Dimension“ erklärt Bürgermeister Thomas Zwingel stolz.

Dank des Förderprogramms „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr erhält die Stadt für jede Anlage eine großzügige Förderung, welche die Baukosten in Höhe von rund 24.000 Euro deutlich reduziert.

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07.09.2022

Zirndorf ist AGFK-Mitglied

Am 27. Januar 2022 wurde die Stadt Zirndorf im Rahmen einer digitalen Feierstunde offiziell in die AGFK Bayern (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V.) aufgenommen.

Eingeleitet wurde die digitale Feierstunde mit Grußworten der Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer und des Vorsitzenden der AGFK Bayern Landrat Matthias Dießl.  Gemeinsam mit 10 weiteren Kommunen, zwei davon aus dem Landkreis Fürth, wurde Zirndorf im Kreis der AGFK-Mitglieder Bayern herzlich begrüßt. Für Bürgermeister Thomas Zwingel ist die Aufnahme in den erlauchten Mitgliederkreis einerseits Zeichen der Würdigung städtischen Engagements in Sachen Radverkehr, zugleich aber auch Motivation, das Zertifizierungsverfahren zur fahrradfreundlichen Kommune zeitnah erfolgreich fortzusetzen und Zirndorf noch attraktiver zu entwickeln.

Bereits seit Ende September 2021 steht die Aufnahme Zirndorfs in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayern (AGFK) fest. Die Stadt hat damit einen entscheidenden Schritt Richtung fahrradfreundliche Kommune gemeistert. Die fahrradbegeisterten Verantwortlichen bei der Stadt Zirndorf haben nun vier Jahre lang Zeit, um die Aufnahmekriterien der Arbeitsgemeinschaft zu erfüllen und deren Handlungsempfehlungen umzusetzen.

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04.02.2022

Zirndorfs Beitrag zu mehr Fahrradfreundlichkeit

Die Bedeutung des Radverkehrs hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen und immer mehr Menschen steigen, auch auf dem Weg zur Arbeit, auf das Fahrrad um. Selber in die Pedale zu treten ist gut für die eigene Gesundheit und schont das Klima. Deswegen ist auch die öffentliche Hand bemüht, das Fahrradfahren für die Bürger so attraktiv als möglich zu gestalten.

Der Landkreis Fürth und insbesondere die Kreisstadt Zirndorf können sich sehen lassen, was fahrradfreundliche Maßnahmen angeht. Einen ganzen Tag lang prüfte eine Bewertungskommission der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Bayern e. V. (AGFK) den Landkreis Anfang Mai 2016 im Hinblick auf die Auszeichnung zur „fahrradfreundlichen Kommune“. Bestandteil der Begutachtung war eine Radtour durch Zirndorf und Oberasbach. Am Ende des Tages stand für die Kommissionsmitglieder fest, dass einer offiziellen Zertifizierung nichts entgegensteht und dem Staatsminister Joachim Herrmann diese als nächsten Schritt empfohlen wird. Auf dem Weg zum fahrradfreundlichen Ausbau des Landkreises war die Bibertstadt maßgeblich beteiligt. Für Zirndorf war bei der Zertifizierungsprüfung deswegen der städtische Radbeauftragte und Leiter der für den fahrradfreundlichen Ausbau Zirndorfs zuständigen Servicebetriebe Ralf Klein mit von der Partie.

Ohne Zirndorf dreht sich nichts
Jährlich werden in den städtischen Haushalt Beträge in fünfstelliger Höhe für die Sanierung, Reparatur und Instandhaltung von Radwegen eingestellt und auch tatsächlich abgebrufen. 2013 wurden beispielsweise die (Rad-)Wege zwischen Anwanden und Rehdorf sowie zwischen dem Waldfriedhof und Banderbach generalsaniert. Die örtlichen Witterungsverhältnisse sowie der Verschleiß durch die jahrelange Nutzung erfordern regelmäßig derartige Maßnahmen.
Mit der Einweihung des frisch asphaltierten Biberttalradweges von Zirndorf bis zur Landkreisgrenze Richtung Dietenhofen wurde im Jahre 2014 ein interkommunales Gemeinschaftsprojekt abgeschlossen. Heute profitieren Radfahrer, Rollstuhlfahrer, Inlineskater und Spaziergänger gleichermaßen von der Millioneninvestition.
Nur ein Jahr später wurden schließlich die Markierungsarbeiten für die von Bürgermeister Thomas Zwingel initiierten Fahrradschutzstreifen entlang der Paul-Metz-, Bahnhof-, Jahn- und Albert-Einstein-Straße abgeschlossen. Die Streifen auf der rechten Fahrbahnseite symbolisieren seither den Verkehrsraum für Radfahrer und bieten Komfort und Sicherheit.
Seit Herbst 2015 steht außerdem ein neuer Radweg von Bronnamberg in die Nachbarkommune Cadolzburg zur Verfügung. Mit einer nutzbaren Wegbreite von zweieinhalb Metern und mehreren Ruhebänken (in Planung) ergänzt der fast vier Kilometer lange Radweg das vorhandene Radtourennetz perfekt.
Schritt für Schritt ersetzten die Zirndorfer Servicebetriebe im Stadtgebiet außerdem die bestehende Beschilderung der Radwege durch ein neues und einheitliches Beschilderungssystem mit Kilometerangabe. Daneben wurden die so genannten „Umlaufgitter“, das sind die lästigen Absperrungen, die Radler bisher zum Absteigen zwangen, wie an der Kneippallee oder in der Fußgängerunterfügung am Bahnhof längst verbreitert und bevorrechtigte Radfahrerfurten an Kreuzungen rot markiert.

Zur großen Freude des Bibertstadt-Bürgermeisters unterstützen viele Zirndorfer ganz selbstverständlich die verschiedenen Aktionen rund um den Drahtesel. Das Stadtoberhaupt geht als begeisterter Hobby-Radler gerne mit gutem Beispiel voraus und nutzt das Fahrrad als Pendant zum hektischen Bürgermeister-Alltag so oft wie möglich. Egal ob auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, die Beschäftigten im Zirndorfer Rathaus tun es ihrem Chef gleich und gönnen dem Privat-Pkw gerne eine Verschnaufpause. Dank Zirndorfs Beitrag zum fahrradfreundlichen Ausbau fällt es schließlich leicht, auf das Rad umzusteigen.

Mit der Auszeichnung des Landkreises wird man sich in der Bibertstadt aber nicht zufrieden geben, verrät Bürgermeister Thomas Zwingel. Schon jetzt planen die Verantwortlichen im Rathaus neue Schritte, um den Zirndorfer Radlern das Leben weiter zu erleichtern.

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2016